Event – Juni – September und November – Dezember 2020

Ü-Hilfe – pandemiebedingter Zuschuss für Studierende

Die Überbrückungshilfe – kurz Ü-Hilfe – rettete viele Studierende aus pandemiebedingten finanziellen Notlagen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akute finanzielle Notlage geraten sind, mit einem Zuschuss von maximal 500 Euro pro Monat. 2020 lief das Überbrückungshilfe-Programm insgesamt sechs Monate lang. Die Studierendenwerke bearbeiteten und prüften in diesem Zeitraum eigenverantwortlich die Online-Anträge.

SAG-Ü – virtuell und vielfältig

In der Sonderarbeitsgruppe Überbrückungshilfe (SAG-Ü) des Kölner Studierendenwerks arbeiteten teilweise 90 Mitarbeiter*innen aus allen Abteilungen – von Küchenhilfen bis zu Bereichsleiter*innen. Alle Konferenzen, Schulungen und wöchentlichen Austauschtreffen fanden virtuell vor dem Bildschirm statt. Insgesamt 11.492 Anträge bearbeitete das SAG-Ü-Team und 6.705 davon wurden bis Ende 2020 bewilligt (59 %). Das Werk zahlte im Durchschnitt 432 Euro pro Monat aus. Insgesamt waren das 2020 rund 2,9 Mio. Euro.

Bianca stellt vier Ausfüll-Tipps vor

Ü wie Überfall

Damit so viele Studierende wie möglich von der Ü-Hilfe erfahren, wurde das Werk kreativ und hat mit Werbeclips, Tutorials und O-Tönen die Studierenden auf Deutsch und Englisch informiert. Die Botschaft: Wer coronabedingt in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, muss keine Bank überfallen. Denn die Ü-Hilfe unterstützt alle Studierenden in Notlagen.

Überfall-Werbeclip für mehr Überbrückungshilfe-Anträge

Fotos: Cornelia Gerecke

Video: Nicholas Hellmann und Max Jonas Fohrbeck, Anton Aparicio, Laura Blome, Ji-Sun Yeom